Was Häuser in Ludwigsburg kosten
Für Häuser nennt der Bericht keinen Durchschnitt über alle Baujahre, sondern rechnet nach Baujahrsklassen: Reihen- und Doppelhäuser der Baujahre 1971 bis 1980 kosteten im Schnitt 524.148 Euro, die der Baujahre 1981 bis 1990 schon 613.814 Euro und die ab Baujahr 2021 858.200 Euro; freistehende Einfamilienhäuser lagen bei 738.081 Euro (Baujahre 1971 bis 1980) und 790.280 Euro (Baujahre 1991 bis 2000).
Diese Auswertung nach Baujahrsklassen ist für Käufer wertvoller als ein Mittelwert, weil sie den wichtigsten Preistreiber sichtbar macht. Zwischen einem Reihenhaus von 1975 und einem von 2022 liegen rund 334.000 Euro, und dafür bekommt man im Wesentlichen Dämmung, Fenster und moderne Haustechnik. Wer rechnen kann, vergleicht den Aufpreis mit den Kosten einer Sanierung.
Wo es in Ludwigsburg Grundstücke gibt
Die Einwohnerdichte verrät es. Die fünf Bezirke der Kernstadt sind dicht bebaut: Mitte mit 5.863 und die Oststadt mit 5.164 Einwohnern je Quadratkilometer sind Wohnungsmärkte. Häuser mit Garten finden Sie in den äußeren Stadtteilen.
Am meisten Fläche je Einwohner hat Poppenweiler mit 599 Einwohnern je Quadratkilometer auf 7,64 Quadratkilometern, gefolgt von Neckarweihingen mit 1.277 und Oßweil mit 1.533. Dort stehen die Häuser auf Grundstücken, die in der Kernstadt nicht mehr zu bekommen sind. Hoheneck liegt mit 1.704 ähnlich und dazu am Neckar.
Der Preis folgt dem nicht in der erwarteten Richtung: Poppenweiler ist bei Eigentumswohnungen mit 4.285 Euro je Quadratmeter der teuerste Stadtteil der Stadt. Platz und Ruhe sind in Ludwigsburg das knappere Gut als die Nähe zum Bahnhof.
Was Sie beim Hauskauf prüfen sollten
Bei einem Bestandshaus entscheiden drei Fragen über die Summe, die Sie nach dem Kauf noch ausgeben.
- Energetischer Zustand: Energieausweis lesen, nicht überblättern. Baujahr, Dämmung, Fenster und Heizungsalter bestimmen, was in den nächsten zehn Jahren ansteht.
- Baurechtliche Lage: Was erlaubt der Bebauungsplan? Anbau, Aufstockung oder eine Teilung des Grundstücks können den Wert erheblich verändern. Auskunft gibt das Bauamt der Stadt Ludwigsburg.
- Grundbuch und Kataster: Wegerechte, Leitungsrechte, Baulasten und abweichende Flächenangaben. Letztere kommen bei älteren Grundstücken vor und müssen vor dem Notartermin geklärt sein.
Kaufnebenkosten, Beispiel 400.000 €: Grunderwerbsteuer 5,0 % in Baden-Württemberg, also 20.000 €, dazu Notar und Grundbuch mit rund 2 %, etwa 8.000 €. Die Maklerprovision steht im jeweiligen Exposé.
Wie Sie von neuen Angeboten erfahren
Ein Teil unserer Objekte wird vermittelt, bevor er in einem Portal steht. Neue Angebote gehen zuerst an unser Rundschreiben mit 25.000 Adressen und an vorgemerkte Interessenten. Wer einen Suchauftrag hinterlegt, bekommt sie in dieser ersten Runde.
Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Sie sagen uns, was Sie suchen, in welchem Stadtteil und in welchem Rahmen; wir melden uns, wenn etwas Passendes kommt, und nicht wöchentlich mit allem anderen.
So läuft es ab
- Suchprofil festlegenStadtteil, Größe, Grundstück, Zustand und Rahmen. Je genauer, desto weniger Fehlmeldungen.
- Suchauftrag hinterlegenDamit Sie neue Objekte in der ersten Runde sehen und nicht im Portal.
- Besichtigen und prüfenEnergieausweis, Bebauungsplan, Grundbuch. Bei Bedarf mit einem Gutachter.
- KaufenNotartermin, Kaufnebenkosten, Eintragung. Wir begleiten bis zur Schlüsselübergabe.
