Warum der Markt hier so eng ist
Mit 93.002 Einwohnern ist Ludwigsburg die größte Stadt im Landkreis und nah genug an Stuttgart, dass sie den Druck von dort mitträgt. Wer hier eine Wohnung sucht, sucht gegen Pendler, die dasselbe tun.
Wie groß die Unterschiede im Stadtgebiet sind, zeigt der Gutachterausschuss: Zwischen Eglosheim und Poppenweiler liegen über tausend Euro je Quadratmeter. Für die Suche heißt das, dass die Frage nach dem Stadtteil nicht über Geschmack entscheidet, sondern über Machbarkeit.
Für befristete Unterbringung kommt dazu, dass der Bestand an möblierten Apartments klein und meist langfristig gebunden ist. Je früher ein Bedarf feststeht, desto eher lässt er sich decken.
Für wen wir suchen
Der Bedarf sieht je nach Auftraggeber anders aus, und deshalb hilft eine Liste fertiger Objekte nicht weiter.
- Unternehmen mit neuen Mitarbeitern. Eine Wohnung für eine Fachkraft, die zuzieht, meist befristet bis zum eigenen Umzug. Hier entscheidet die Anbindung an den Arbeitsort.
- Industrie- und Bauunternehmen mit Monteuren. Wohnraum für mehrere Personen über Wochen oder Monate, mit Stellplätzen für Fahrzeuge. In einer Industriestadt ist das ein wiederkehrender Bedarf, kein Einzelfall.
- Kommunen und Behörden. Wohnraum für eigene Beschäftigte oder für Menschen, die untergebracht werden müssen. Andere Abläufe, andere Fristen, andere Gremien.
- Soziale Träger. Wohnraum für Betreute oder für Geflüchtete, oft mit Anforderungen an Lage und Nachbarschaft, die über Quadratmeter hinausgehen.
- Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Wohnraum für Pflegekräfte im Schichtdienst, also mit der Frage, wie man nachts nach Hause kommt.
Wie wir dabei vorgehen
Zuerst der Bedarf: wie viele Personen, ab wann, für wie lange, möbliert oder nicht, wie viele Stellplätze, in welcher Entfernung zum Arbeitsort. Je genauer das steht, desto gezielter lässt sich suchen.
Dann die Suche über unseren Kundenstamm mit 25.000 Adressen und über die gezielte Ansprache von Eigentümern, die vermieten könnten, aber gerade nicht inserieren. Genau das leistet ein Portal nicht: Es zeigt nur, was ohnehin angeboten wird.
Dann die Prüfung: Zustand, Energieausweis, Hausordnung und die Zustimmung des Eigentümers zur geplanten Nutzung. Eine Wohnung für fünf Monteure ist für manchen Vermieter etwas anderes als eine für eine Familie, und das klärt man vorher.
Und wenn der Bedarf dauerhaft ist, lohnt ein anderes Gespräch: iMMo75 hält selbst Objekte im Bestand und projektiert. Für ein Unternehmen, das jedes Jahr dieselbe Zahl von Betten braucht, erspart das die immer gleiche Suche.
Was es kostet
Bei Mietwohnungen gilt das Bestellerprinzip nach § 2 Absatz 1a Wohnungsvermittlungsgesetz: Die Provision zahlt, wer den Auftrag erteilt hat. Beauftragt uns ein Unternehmen mit der Suche, zahlt das Unternehmen. Beauftragt uns ein Eigentümer, zahlt der Eigentümer. Von beiden Seiten nehmen wir nicht.
Die Höhe besprechen wir vor dem Auftrag und halten sie schriftlich fest. Beim Kauf gelten andere Regeln; bei Wohnungen und Einfamilienhäusern teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision nach § 656c BGB.
So läuft es ab
- Bedarf beschreibenWie viele Personen, ab wann, wie lange, möbliert oder nicht, wie viele Stellplätze.
- SuchenEigener Kundenstamm und gezielte Ansprache, nicht nur das, was inseriert ist.
- PrüfenZustand, Unterlagen und die Zustimmung des Eigentümers zur geplanten Nutzung.
- VermittelnMit vorher vereinbarter Provision nach dem Bestellerprinzip.
